Bedeckung von Beteigeuze durch Asteroid 2005 UW 381 am 2. Januar 2012

Am 02. Januar 2012 wird in den Abendstunden der Mag 0,6 helle Stern Beteigeuze im Sternbild Orion von einem Asteroiden bedeckt. Der dann mag 19,1 “ helle” Asteroid hat einen Durchmesser von 3,5 Kilometern. Er wird den mit bloßem Auge sichtbaren Stern für rund 3,6 s bedecken. Die Parallaxe des Asteroiden beträgt zu diesem Zeitpunkt 4,64 “.

Beteigeuze, der auch die Bezeichnung HIP 27989 hat, steht mit einer Deklination von rund 7°24,4 nördlich des Himmelsäquator. Es handelt sich dabei um den linken Schulterstern im Orion. Die geozentrische Konjunktion habe ich für 21:24:36 TT ermittelt. ( Dt=67s)

Zum Zeitpunkt der Bedeckung steht Beteigeuze noch rund 45 Grad hoch. Der Mond steht ebenfalls  über dem Horizont. Er ist mit k=+0,647 beleuchtet und ihn trennen 62 Grad von Beteigeuze. Der Mond selbst steht noch rund 36 Grad hoch direkt über Jupiter.

Die bisherige Vorhersage für den direkten Schattenverlauf zeigt eine “Zentrallinie” von Dijon in Frankreich nach Verona in Italien. Die nördliche Grenzlinie läuft durch Deutschland und sie liegt ungefähr auf der Linie Paderborn – Zwickau .

Man sollte aber auf jeden Fall  probieren, diese Bedeckung auch mit bloßem Auge zu verfolgen. Es passiert wohl nur 1x im Leben, das man die Bedeckung eines so hellen Sternes verfolgen kann, noch dazu praktisch vor der Haustür. Vielleicht verschiebt sich ja noch der Schattenbereich nach Norden und Deutschland liegt dann innerhalb des interessanten Bereiches. Anbei noch eine Grafik zu dieser Bedeckung. Die Beobachtung sollte zwischen 22:16 und 22:31 MEZ erfolgen.

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Viel Glück allen Beobachtern

MP ( Dezember 2011 )

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Der Himmelskörper “Kepler-22b”

Die Raumsonde Kepler hat wohl einen Himmelskörper entdeckt, auf dem es behagliche 22° Celsius warm sein soll. Dieser “Planet”  kreist in 600 Lichtjahren Entfernung von der Erde um einen Stern , der ein Viertel weniger Leuchtkraft besitzt wie die Sonne.  Da aber die Bahn von Kepler-22b eine engere Bahn um den Zentralstern aufweist als die der Erde, ergibt sich auf seiner Oberfläche  diese genannte Oberflächentemperatur.  Ein Jahr dauert hier 290 Tage. Der “Planet” soll zweieinhalb mal so schwer sein wie unsere Erde. Allerdings steht noch nicht fest, ob es sich um einen festen, flüssigen oder gar gasförmigen Himmelskörper handelt. Die Daten stammen aus indirekten Messungen, die durch die schwankende Helligkeit des Zentralsterns gewonnen werden, wenn der Planet vor diesem vorüberzieht.

Kepler-22b stand schon im Februar auf einer Liste mit 54 anderen möglichen Kanditaten für sogenannte Exoplaneten, die den Messungen zufolge in einer habitablen Zone kreisen könnten. Hier sind mögliche biologische Lebensformen durch den günstigen Abstand zur Sonne zu erwarten.  Das Weltraumteleskop Kepler hat bereits mehr als 1000 weitere Planeten ausgemacht. Einige könnten in den nächsten Wochen und Monaten interessant werden. Das lässt vermuten, das im Weltall wesentlich mehr erdähnliche Planeten vorhanden sind als bisher vermutet.

MP

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Die Mondfinsternis vom 10.Dezember 2011

Der 10. Dezember 2011 brachte die zweite Mondfinsternis des Jahres 2011 für uns Hobbyastronomen. Aber die Bedingungen waren definitiv schlechter als im Juni. Es ist nicht nur kälter, auch war die Totalität nur ganz knapp in den östlichsten Bundesländern der Republik, zumindest theoretisch, zu beobachten. Praktisch mit dem Mondaufgang endete die Totalität. Keine guten Bedingungen. Am Vormittag herrschte dann auch wenig hoffnungsvolles Wetter. Neben Nebel war auch leichter Schneefall im Spiel. Aber gegen Mittag verschwand das alles, die Sonne kam raus und nur noch einige Wolken waren zu sehen. Da ich aber aus den letzten  Ereignissen gelernt habe, war klar, das ich trotzdem kein Risiko eingehe und ins Tal fahren werde. Denn hier in den Bergen ziehen schnell wieder Wolken auf und dann könnte es zu spät sein für die Beobachtung der Mondfinsternis. Neben Frau und Hund kam die digitale Kamera ins Auto, das 300mm Teleobjektiv , das Netbook für Livebilder aus aller Welt und das Stativ. Dann fuhren wir 50km in Richtung Zwickau und fanden einen schönen Platz auf einem Feld mit freier Sicht zum Nordosthorizont. Dort sollte der Mond gegen 16 Uhr bereits aufgehen. Aber wie bei vielen anderen Beobachtern war genau in Nordostrichtung eine stabile Wolke vorhanden.

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Also abwarten und hoffen. In der Zwischenzeit ging die Sonne unter und die Livebilder aus Hawaii waren auf dem Schirm.  Hier der Blick in Richtung Sonnenuntergang.

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Nach langem Warten stand der Mond schon recht hoch am Himmel und diese “ewige” Wolke gab den ersten Blick frei für den verfinsterten Mond.

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Im folgenden nun ein paar Eindrücke in Form von Bildern der Mondfinsternis.

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Na ja, zugegeben, manchmal sorgen Wolken eben auch für stimmungsvolle Bilder !

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Diese Weitwinkelaufnahme zeigt links den Straßenverkehr auf einer stark befahrenen Straße.

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So langsam hat der Mond den Schatten der Erde fast verlassen, die “ewige” Wolke jedoch macht den Himmel nochmal dicht.

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Das letzte Bild entstand 4min ! vor dem Austritt aus dem Kernschatten. Nach dem Austritt kam der Mond später wieder raus. Da waren wir schon auf dem Heimweg und doch recht zufrieden. Es hätte viel schlechter kommen können für eine Mondfinsternis, die an einem 10. Dezember stattfindet. Wir hatten zahlreiche zufriedenstellende Bilder im Kasten ( auf dem Chip ) und wir können uns ja jetzt ausruhen bis zur nächsten totalen Mondfinsternis in Deutschland am 28.9.2015.

MP ( im Dezember 2011 )

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Einiges Interessantes zu den Mondphasen 2012

In den letzten Tagen hat es sich rausgestellt, das im Jahr 2012, welches ja ein Schaltjahr ist, die Mondphasen einiges besonderes zu bieten haben. Das möchte ich hier vorstellen.

Los geht es gleich am Neujahrstag. Am 1.1. erreicht der Mond sein 1. Viertel. Das eine Mondphase auf den 1.1. fällt, passiert nicht oft. Das 1.Viertel schaffte das zuletzt 1974 und 1993 und es wird erst wieder 2058 und 2077 eintreten. Sehr schön hier die Differenz von 19 Jahren zwischen 1974-1993 und 2058-2077 zu erkennen. Dies entspricht dem metonischen Zyklus. Das der Neumond auf den 1.1. fällt, das kommt bereits 2014 wieder. Das letzte Viertel fällt 2035 auf Neujahr und der Vollmond folgt 2048. Außerdem hat der Monat Januar 2012 gleich 5 Mondphasen. Das 1. Viertel wird 2x eintreten, am 1.1. und 31.1.2012.

Im März geht es weiter, auch hier ereignen sich 5 Mondphasen und wieder wird das 1.Viertel 2x eintreten. Nach dem 1.3. steht der Mond am 30.3. ebenfalls im 1.Viertel

Auch im August 2012 ereignen sich 5 Mondphasen, wobei diesmal der Vollmond 2x eintritt. ( am 2.8. und am 31.8.)

Erst im Mai 2013 werden wieder 5 Mondphasen innerhalb eines Monats eintreten. Dann wird das letzte Viertel 2x am Himmel erscheinen.

Im Oktober 2012 finden alle Mondphasen an einem Montag statt. Das ist ein Phänomen, das sich immer mal wieder einstellt. So fallen im Mai 2014 alle Mondphasen auf einen Mittwoch, im Juli 2014 auf den Samstag, im Mai 2015 auf Montag, im Februar 2016 wieder auf Montag, im Mai 2018 auf Dienstag, im April 2019 auf Freitag und letztmalig in diesem Jahrzehnt im Januar 2020 auf den Freitag.

Am verrücktesten ist aber der Februar, den ich an den Schluss stellen möchte. Obwohl 2012 ein Schaltjahr ist und damit einen Tag mehr zur Verfügung hat, hat der Mond nur 3 Mondphasen aufzuweisen. Es fehlt das 1. Viertel, das zuvor auf den 31.1. und danach auf den 1.3. fällt. Das dies in einem Schaltjahr vorkommt, ist sehr selten. Zuletzt war das 1940 der Fall, damals fehlte das letzte Viertel. In diesem Jahrhundert kommt das noch 2x vor. Im Jahr 2052 wird der Neumond fehlen und 2092 das letzte Viertel.  Im nächsten Jahrhundert  wird in  2128 der Neumond fehlen und 2168 das Letzte Viertel. Außerdem fallen auch noch alle Mondphasen im Februar 2012 auf den Dienstag.

MP ( im Dezember 2011 )

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NASA Sonde Curiosity startet am 26.November 2011

Zum obigen Zeitpunkt möchte die NASA um 16:02 MEZ die Marssonde Curiosity auf den Weg bringen. Nachdem die russische Sonde Phobos Grunt hier wohl versagte, ist die Anspannung groß. Die Sonde an sich ist ein technisch hochgerüsteter Rover, der ein neues Kapitel der Marsforschung einleiten soll. Curiosity heißt auf deutsch “Neugier” und soll im August 2012 auf dem Mars landen. 2 Jahre lang soll die Sonde dann nach organischer Materie suchen. Des weiteren soll fleißig gemessen, gebohrt , geschaufelt , fotografiert und analysiert werden. Dabei ist vom Lasergerät bis zu Röntgenaugen alles an Bord.

Die Landung wird mehr als schwierig , denn Curiosity hat die Größe eines Geländewagen und bringt 900 kg auf die Waage. Nach rund 570 Millionen km Flugstrecke wird die Sonde sich der Marsoberfläche nähern mit einer Geschwindigkeit von 19000 km/h. Dann sollen Düsen für die erforderliche Abbremsung sorgen und das gesamte System soll am Fallschirm hängend langsam  landen. Die bisherige Praxis, bei der Landung auf Luftkissen zu setzen, ist hier nicht möglich. Dazu ist der Rover einfach zu schwer.  10 leistungsfähige Instrumente sind an Bord. So ist es auch möglich, dreidimensionale Aufnahmen zu machen. Mit Hilfe der Laser soll die chemische Zusammensetzung des Marsboden erfasst werden, und das im Umkreis von rund 6 Metern.

MP

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Phobos Grunt

Nachdem diese Mission ja nun wohl zum scheitern verurteilt ist, kann man viel darüber spekulieren, woran es lag. Fakt ist , die Raumsonde hat durch einen Fehler in der Raketenstufe ihren Weg zum Mars nicht gefunden und ist in der Erdumlaufbahn verblieben. Immerhin wiegt sie rund 14 t. Wenn es nicht gelingt, das gute Stück wieder unter Kontrolle zu bringen, und danach sieht es im Moment aus, wird sie im Januar 2012 in die Erdathmosphäre eintauchen und abstürzen. Bis dahin kann man versuchen , sie am Himmel zu beobachten.
Eine gute Karte mit dem Tracking von Phobos Grunt findet ihr auf:
<http://digilander.libero.it/SATrack/Phobos.html?q=phobos&jd=2455874.35069566&Post=330#MAP>

MP

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Rückblick auf die “astronomische” KW 45

Das Wetter gibt ja im Moment so einiger her, so auch im Vogtland. Die folgenden Bilder zeigen einen kleinen Rückblick, vor allem mit einfachen astronomischen Mitteln.

Zunächst war die Vollmondnacht ein Thema, folgendes Bild entstand am 11.11.2011 um 06:50 mit einem 300mm Teleobjektiv.

Mond am 11.11.2011 300mm Tele

Stellt man um auf Weitwinkel, kann man Mond und Jupiter ( tief am Horizont ) über dem Hochnebel ablichten. Das Bild entstand ebenfalls am 11.11.2011.

Vollmond mit Jupiter am 11.11.2011

2 Tage zuvor konnte ich ebenfalls beide dicht über dem Hochnebel ablichten.

Mond und Jupiter am 09.11.2011

Am 12.11.2011 stand der Mond dann nördlich des Aldebaran. Hier schön zu sehn auch die Hyaden. Die Reflektionen waren nicht geplant, sind aber nun mal “drin”.

Mond bei Aldebaran am 12.11.2011

Ebenfalls am 11.11.2011 war die Konjunktion von Mars und Regulus. Beide habe ich mit Teleobjektiv ablichten können.

Mars bei Regulus am 11.11.2011

Und nicht zuletzt war nun endlich auch die Venus zu sehn. Am 12.11.2011 habe ich sie dann erstmals abgelichtet.

Venus am 12.11.2011

Venus steht hier genau in Bildmitte.

So, das war’s für diese Woche. Man sieht, auch ohne Fernrohr kann Astronomie möglich sein. Es muss nicht immer teure Technik herhalten.

MP.

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Absturz des Satelliten ROSAT im Oktober 2011

In den kommenden Tagen ist es soweit: Der deutsche Röntgensatellit Rosat wird auf die Erde stürzen. Fest steht, das er “runter” kommt. Die Absturzstelle dagegen ist noch nicht bekannt und lässt sich auch nicht exakt vorhersagen. Die Wahrscheinlichkeit, das jemand durch den Satelliten verletzt wird, ist sehr gering. Sie liegt wohl bei 0,5 Promille weltweit. Der Absturz lässt sich grundsätzlich nicht verhindern. Irgendwann zwischen dem 21.10. und 24.10. wird er stattfinden. Einige Quellen sagen am 23.10. 00:00 UT ± 12h Std.
Andere Berechnungen sagen 23.10. 05:00 UT ± 12 Std. und auch 23.10. 16:00 UT ± 15h. Die Unsicherheit bleibt.
Rosat startete  vor 21 Jahren und sollte in den kommenden knapp 2 Jahren den gesamten Himmel nach Röntgenquellen absuchen. Das Ergebnis war eine Karte mit 80.000 Objekten. Im Laufe der Jahre jedoch stellten so nach und nach die Instrumente ihre Tätigkeit ein bzw. gingen defekt. Das betraf auch die Steuereinrichtungen. Als dann 1998 der Sternensensor ausfiel, blickte Rosat in Richtung Sonne und blendete sozusagen, sich selbst. Der Schaden war nicht mehr zu beheben. Rosat flog durch das All, allerdings ohne Strom und blind. Im Februar 1998 wurde der Satellit dann aufgegeben. Nun kommt das rund 2,4 t schwere Teil zur Erde zurück, allerdings unkontrolliert. Wie viele Teile und mit welcher Masse sie die Erde erreichen, das ist absolut ungewiss. Die Bahnneigung beträgt 53,4 °, so das er irgendwo zwischen 53,4° Nord und 53,4° Süd runterkommt. Damit fallen unter anderem die Norddeutschen raus und haben keine Chance , ihn auf den Kopf zu bekommen. Die Eintrittsgeschwindigkeit in die Erdatmosphäre beträgt rund 28000 km/h. Was dann passiert, unterliegt weiteren Spekulationen. Es könnte auch sein, das das Spiegelsystem nur teilweise schmilzt, dann fällt dieses als großer Klumpen runter. Immerhin bringt es fast 1,5 t auf die Waage. Spätestens Ende Oktober werden wir das Ergebnis wissen, wo und in wie vielen Teilen Rosat zur Erde zurück kam. Sollten Sie aber tatsächlich eines der Teile von Rosat finden, lassen Sie es dort einfach liegen. Das ganze ist Eigentum der BRD und wird selbst in ihrem Schrebergarten dann beschlagnahmt . Aber einige Bilder sollten Sie vielleicht doch machen, aus welchen Gründen auch immer.

MP.

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Kleinster Vollmond des Jahres am 12.Oktober 2011

Das passiert nicht allzu oft: Vollmond und Apogäum finden zu annähernd gleicher Zeit statt. Ich habe das für die nächsten Jahre bis 2020 gerechnet und zusammengestellt. In der folgenden Tabelle finden Sie den Monat mit Jahr. Des weiteren die Differenz zwischen Vollmond und Apogäum und die Apogäumsentfernung. Eigentlich alles selbsterklärend.

Monat/Jahr Differenz Vollmond – Apogäum Entfernung des Mondes
Oktober 2011 9,63 Stunden 406433 km
November 2012 4,8 Stunden 406364 km
Januar 2014 2,99 Stunden 406535 km
März 2015 10,49 Stunden 406385 km
April 2016 13,33 Stunden 406350 km
Juni 2017 14,79 Stunden 406401 km
Juli 2018 14,61 Stunden 406222 km
September 2019 9,02 Stunden 406377 km
Oktober 2020 20,03 Stunden 406392 km

Wie zu erkennen ist, wird im Januar 2014 der Mond besonders weit weg sein. Sicherlich eine Folge der besonders geringen Differenz zwischen Vollmond und Apogäum. Der Vollmond wird hier um 5:52 MEZ eintreten, so das der Mond noch über dem Horizont steht und das ganze fotografisch festgehalten werden kann.

Wenn noch Fragen sind, einfach melden.

MP

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Abendliche Mondsichel Sept./Okt. 2011

..und immer noch hält das Wetter durch. Somit steht einer Jagd nach der Mondsichel Ende September nicht’s entgegen. Aber erst heißt es , den Sonnenuntergang abzuwarten. Die Dämmerung dazu war einfach schon beeindruckend.

Dämmerung 30.9.2011

Das Bild entstand am Abend des 30.9.2011.  Danach erschien auch die Mondsichel. Recht tief stehend gelang mir das folgende Bild:

Mondsichel 30.9.2011

Hier nutzte ich 209mm des (300mm) Teleobjektives und belichtete 1,3s bei ISO 400.

Am 1.10.2011 stand der Mond dann bei Antares im Skorpion. Bei ISO 1600 und 1s Belichtungszeit zeigten sich neben Antares auch 4 weitere Sterne, deren Helligkeit überraschenderweise bis mag 5 ging. Diese sind im Bild auch beschriftet.

Mond bei Antares 01.10.2011

MP

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